Was ist Botox und wie wirkt es?
Botox (Botulinumtoxin) ist ein natürlich vorkommendes Bakterieneiweiß. Wird es in einen Muskel gespritzt, so blockiert es die Nervenimpulse, die den Muskel in Spannung versetzen. Andere Nervenfunktionen der Haut, wie Fühlen oder Tasten werden nicht beeinflusst.
Welche Erfahrungen gibt es mit Botox?
Botox wird seit vielen Jahren zur Behandlung von teilweise schmerzhaften Muskelverkrampfungen beispielsweise im Bereich der Augen, der Stirn und des Nackens eingesetzt.
Neben Füllmaterialien, Lasertechnik, Peelings und plastisch-chirurgischen Eingriffen hat Botox heute einen festen Platz in der ästhetischen Dermatologie. Oft wird es auch eingesetzt, um Ekzeme in tiefliegenden Falten um den Mund herum ursächlich zu behandeln
Wie wird behandelt?
Botox wird mit einer sehr feinen Nadel direkt in den entsprechenden Muskel gespritzt. Anschließend wird die Haut einige Minuten lang gekühlt. Die Wirkung von Botox setzt nach drei bis fünf Tagen ein.
Welche Regionen können mit Botox behandelt werden?
- Zornesfalten
- Stirnfalten
- Lachfalten
- Fältchen unter den Augenlidern
- Plisseefältchen der Oberlippe
- Kinnfalten
- Nach unten gezogene Mundwinkel
- Senkrechte Stränge im vorderen Halsbereich (sog. Truthahnhals)
- Gesichtsmodellierung
Was ist das Ziel der Behandlung mit Botox?
Es geht nicht darum, um jeden Preis die Falten zu glätten. Vielmehr geht es darum, durch gezielte Injektionen das Gesicht so zu gestalten, dass es jünger und frischer wirkt und unerwünschte Asymmetrien ausgeglichen werden. Oft reichen schon einige Injektionen aus, um diesen Effekt zu erzielen und die Lebendigkeit des Gesichtes zu erhalten.
Vor der Behandlung besprechen wir mit Ihnen Ihre Vorstellungen und Erwartungen und erstellen einen Behandlungsplan. Selbstverständlich beraten wir Sie auch über alternative und unterstützende Maßnahmen, mit denen sie Ihr Ziel erreichen können. Ebenso informieren wir Sie über die zu erwartenden Kosten.
Kann es Nebenwirkungen geben?
Wie bei jeder anderen Einspritzung in die Haut können Hautreizungen, Hautinfektionen, Blutergüsse oder Schwellungen auftreten. Bei ungleichmäßiger Wirkung kann vor-übergehend ein asymmetrischer Gesichtsausdruck entstehen, der durch eine Nachbehandlung nach zwei Wochen ausgeglichen werden kann.
Vor jeder Botoxbehandlung werden Sie eingehend über mögliche unerwünschte Wirkungen und Nebenwirkungen, die in der jeweiligen Region denkbar sind, informiert.
Wann darf nicht mit Botox behandelt werden?
- Bei akuten Krankheiten
- Bei Unverträglichkeit
- Bei generalisierten Nerven- und Muskelerkrankungen
- Während Schwangerschaft und in der Stillzeit
Veranstalten wir Botox-Parties?
Nein, denn es handelt sich um eine Behandlung, die nur in dafür vorge-sehener Umgebung individuell und mit ärztlicher Sorgfalt durchgeführt werden sollte.
Natürlich freuen wir uns mit Ihnen, wenn sie auf der nächsten Party frisch und strahlend aussehen.
Weitere Anwendungsmöglichkeiten für Botox finden Sie hier.
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