Warum trifft Cellulite vor allem Frauen?
Cellulite betrifft vor allem Frauen. Cellulite kann man sogar als sekundäres weibliches Geschlechtsmerkmal bezeichnen. Die Natur hat den Körper der Frau so eingerichtet, daß das Unterhautfettgewebe für die Schwangerschaft locker und dadurch extrem dehnbar ist. Überflüssigerweise kommt dieses lockere Unterhautfettgewebe nicht nur am Bauch, sondern so ziemlich überall am Körper jeder Frau, also an Oberschenkeln, Waden, Oberarmen, Brüsten, am Po und am Kinn mehr oder weniger vor. Das Bindegewebe, welches das Unterhautfettgewebe zusammenhält, ist bei Männern eher engmaschig, so daß auch viele und große Fettzellen fest eingewoben sind, wodurch die Hautoberfläche einigermaßen glatt bleibt. Bei Frauen dagegen ist das Bindegewebe grobmaschiger. Wie bei einer Schlaraffia-Matratze drängen die Fettzellen zwischen den Steppnähten nach außen und bilden die Beulen und Dellen, die die Schenkel entstellen.
Lässt sich den ungeliebten Dellen vorbeugen, etwa mit Sport?
Viele Frauen fühlen sich durch Cellulite in ihrem Selbstwertgefühl beeinträchtigt und meinen, selbst besonders stark betroffen zu sein. Sie würden alles tun, um die Cellulite wegzubekommen. Regelmäßiges körperliches Training baut die Muskulatur auf und verringert bei gleichzeitiger ausgewogener Ernährung die Größe der Fettzellen. Ehrlicherweise muß gesagt werden, dass Sport die Cellulite zwar nicht verschwinden lässt, jedoch fühlt sich das Gewebe straffer an und Frau fühlt sich auch dank der Glückshormone, die beim Sport ausgeschüttet werden, wohler.
Welche Hilfen gibt es zum Beispiel in Form von Cremes oder speziellen Strümpfen?
Außerdem können Cremes oder Gele, die Coffein enthalten, die Cellulite bessern. Dazu gibt es seriöse wissenschaftliche Untersuchungen. Hinzu kommt natürlich auch der durchblutungsfördernde Massageeffekt beim Auftragen solcher Präparate. Ein solcher Massageeffekt kann auch durch das Tragen spezieller, patentierter Strumpfhosen oder Leggins erzielt werden. Besonders effektiv soll es sein, diese Strumpfhosen beim Sport zu tragen.
Text: E. Rowe