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Das ist keine Krätzemilbe, das ist eine Filzlaus.
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Krätze kommt in den besten Familien vor Das Fachwort "Skabies" kommt vom lateinischen scabere - Kratzen und heißt auf gut deutsch Krätze.
Die Krätze ist nach wie vor weit verbreitet und tritt besonders häufig im Herbst und Winter in Erscheinung. Bei älteren und mit sogenannten Immunsuppressiva behandelten Personen kann der quälende Juckreiz fehlen. Dadurch bleiben solche Fälle oft unerkannt und können besonders in Einrichtungen wie Seniorenresidenzen oder Pflegeheimen zum Ausgangspunkt von Epidemien werden. Dann sollten alle Kontaktpersonen untersucht und erforderlichenfalls behandelt werden. Zusätzlich zum altbekannten Krätzemittel Lindan (Hexachlorcyclohexan) wurde im Dezember 2004 auch in Deutschland eine 5 % Permethrin enthaltende Salbe zugelassen. Damit kann Krätze jetzt einfacher und komfortabel behandelt werden. Experten von der Universitätshautklinik Leipzig geben an, in mehr als 16 Jahren bei Tausenden von Patienten zuverlässige Ergebnisse und keine Nebenwirkungen gesehen zu haben. Nach wie vor ist Krätze oft nicht einfach zu diagnostizieren. Deshalb sollten Sie im Zweifelsfalle immer einen Fachmann fragen.
Text: H. Meffert
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