Rosazea – die Massage nach Professor Söbye
An Rosazea erkranken Hellhäutige. Die meisten von ihnen wissen, daß ihre Haut empfindlich ist. Rosazea beginnt mit Rötung der Nasenspitze und breitet sich dann auf den Rest von Nase, Stirn und Wangen, manchmal auch auf das Kinn aus. Es sind die wenig bewegten, auf den darunterliegenden Knochen kaum verschieblichen Abschnitte, die von der Rosazea heimgesucht werden. Oft und ständig von der mimischen Muskulatur bewegte Gebiete wie Mund- und Augenumgebung werden nie befallen. Das nützt die Rosazea-Massage nach Professor Söbye aus, eine sehr natürliche, weil „ohne Chemie“ auskommende, mehr als 50 Jahre alte Behandlungsmethode.
Zudem soll die Rosazea-Massage nach Professor Söbye nach geduldiger Anwendung dem Gesicht ein jüngeres Aussehen verleihen, weil infolge der Massage Enzyme induziert werden, die gealtertes Eiweiß abbauen und damit den Weg für den Einbau jungen Eiweißes freigeben.
Prof. Söbye geht davon aus, daß es bei Rosazea als Reaktion auf eher geringfügige Reize zu einem örtlichen Lymphstau in der Haut kommt. Der Lymphstau kann durch sinnvolle, kräftige Massage behoben werden.
Unsere Kosmetikerinnen sind speziell geschult. Sie sollten den Kosmetikerinnen die Massagetechnik abgucken. Rosazea-Massage nach Professor Söbye wirkt nämlich am besten, wenn sie oft wiederholt wird.
Text: H. Meffert